| Zwei Oppositionelle in Iran hingerichtet |
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Todesurteile wegen der Unruhen nach der PräsidentschaftswahlIn Iran sind am Donnerstagmorgen zwei Oppositionelle hingerichtet worden. Sie waren zum Tod verurteilt worden, weil sie sich an den Protesten im Nachgang an die Präsidentschaftswahlen vom letzten Juni beteiligt haben sollen. Sieben Monate nach den Unruhen wegen der umstrittenen Präsidentschaftswahl sind in Iran die ersten Regimegegner hingerichtet worden. Mohammad Resa Ali Samani und Arash Rahmanipur wurden am Donnerstagmorgen gehängt, wie das staatliche Fernsehen im Internet berichtete. Zuvor habe ein Berufungsgericht die Todesstrafe bestätigt. Den beiden Männern wurde versuchter Umsturz und Zugehörigkeit zu bewaffneten Oppositionsgruppen zur Last gelegt.
Im Oktober verurteilt Zamani und Rahmanipur waren vermutlich zwei von insgesamt fünf Oppositionellen, die laut offiziellen Angaben im Oktober zum Tode verurteilt worden waren. In Medienberichten vom Donnerstag war von neun weiteren Todesurteilen die Rede, darunter einige im Zusammenhang mit einer Massenkundgebung der Opposition am 27. Dezember. An jenem Tag kamen mindestens acht Personen bei Zusammenstössen zwischen Polizisten und Demonstranten ums Leben, mehrere hundert Anhänger der Opposition wurden festgenommen. Vorwurf des BetrugsDies waren die folgenschwersten Unruhen seit der Niederschlagung der Proteste gegen die Präsidentschaftswahl im Sommer. Bei der Wahl im Juni wurde Präsident Mahmud Ahmadinejad laut amtlichem Ergebnis im Amt bestätigt. Die Opposition wirft ihm Wahlbetrug vor. Quelle: NZZ.ch |

