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Die Pressesituation im Iran (4.07 – 4.08) Drucken E-Mail

Die Pressesituation im Iran

Zusammenfassung des Jahresberichts der iranischen Menschenrechtsaktivisten

in Europa und Nordamerika

4.07 – 4.08

 

 

      Anlässlich des internationalen Tages der Pressefreiheit am 3. Mai 2008 veröffentlicht die iranischen Menschenrechtsaktivisten in Europa und Nordamerika(IMRA) ihren Jahresbericht zur Lage der Pressefreiheit im Iran.

Nach diesem Bericht setzt die iranische Regierung Repressionspolitik gegenüber der Presse wieder ein und beschränkt Zugang zu freier Informationen.

In diesen Bericht hat IMRA die Fälle dokumentiert, wo die iranische Regierung gegen die Pressefreiheit vorgegangen ist. Folgende Zahlen fassen die Restriktionen zusammen:

 

1.       Zum Tode verurteilte Journalisten: 3 Personen

2.       Journalisten in Öffentlichkeit verprügeln: 4 Personen

3.       Publikationen verbieten und Lizenz entziehen: 25 Fälle

4.       Gesamt  ausgegebene Kautionsbetrag gegen Freilassung der Journalisten: 12976186 Euro

5.       Verurteilung der Journalisten zur Busse: Insgesamt 136589 Euro

6.       Filtrierung von Webseiten und Weblogen: 27 Fälle

7.       Plombierten Cafe Net: 43 Fälle

8.       Vorladungen und Vernehmungen der Journalisten und Geschäftsleitern von Zeitungen und Zeitschriften : 79 Personen

9.       Verurteilen der Journalisten und Geschäftsleitern von Zeitungen und Zeitschriften: 46 Personen

10.   Verhaftete Journalisten: 23 Personen

11.   Verhängte Gerichtsurteile gegen Journalisten: 58 Personen

 

 

 Iranische Menscherhechtsaktivisten in Europa und Nordamerika

ihrnena@gmail.com       03/05 /2008

 

 
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