Urgent Action: Sakineh Ashtiani weiter in Hinrichtungsgefahr
Der 43-jährigen Sakineh Mohammadi Ashtiani, Mutter zweier Kinder, droht im Gefängnis von Tabriz im Nordwesten des Iran weiterhin die Hinrichtung. Auf internationale Proteste hin forderten Behördenvertreter um den 7. Juli herum die Oberste Justizautorität des Iran dazu auf, die Hinrichtung der Frau nicht durch Steinigung, sondern durch Erhängen zu vollziehen.
In Iran hätte dieser Tage erneut eine 43-jährige mutmassliche Ehebrecherin den Tod durch Steinigung erleiden sollen. Internationale Proteste haben die Hinrichtung verhindert. Jedoch sind Steinigungen in Iran und anderen Teilen der Welt nach wie vor gebräuchlich.
Nages Mohammadi, Mitglied des iranischen Menschenrechtszentrums CHRD, wurde am 1. Juli freigelassen und später ins Krankenhaus eingewiesen. Das Schicksal des Menschenrechtlers Abdolreza Tajik hingegen ist weiterhin ungeklärt.
EDA fordert: Keine Todesstrafe gegen Minderjährige in Iran
Die Schweiz ist gegen die Hinrichtung von Minderjährigen in Iran. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA fordert bei den iranischen Behörden die Aufhebung eines Todesurteils, das morgen Mittwoch vollstreckt werden soll.