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Menschenrechte im Iran
Festnahme wegen Tragens von unanständiger Kleidung in Teheraner Parks Drucken E-Mail
Brigadegeneral Ahmadreza Radan, Führer der Staatssicherheitstruppen (SSF) im Großraum Teheran, sagte: “Die Polizei wird Frauen verhaften, die unangemessene Kleidung in den Parks von Teheran tragen.”
“Die Polizei wird die Parks von den Frauen säubern, die sich unanständig kleiden. Wir werden Teherans Bewohnern ein familienfreundliches Umfeld bieten und streng mit denen verfahren, die gegen das Gesetz verstoßen,” fügte Radan hinzu. Dies geschieht im Rahmen des ‘Plans zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit‘,” so Radan.
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Frauen ohne Rechte: Iran geht gegen Aktivistinnen vor Drucken E-Mail
Die Reportage über ihre Haft im berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran wollte keine Zeitung drucken. Also schrieb Nahid Keshavarz im Internet - über ihre Angst und ihr Ausgeliefertsein, den Ehehorror einer Mitgefangenen, die ihren Mann erstochen hat, und die Gespräche mit Wärterinnen, die "genau wissen um die vielen Tragödien, die durch ungerechte Gesetze, unterdrückerische kulturelle Traditionen und die männliche Interpretation von Religion verursacht werden".
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URGENT ACTION: GEWALTLOSER POLITISCHER GEFANGENER Drucken E-Mail

Emadeddin Baghi, 46-jähriger Menschenrechtsverteidiger

Am 9. August 2008 rief der Journalist und Menschenrechtsverteidiger Emadeddin Baghi seine Frau Fatemeh Kamali Ahmad Sarahi an, um ihr mitzuteilen, dass der Gefängnisarzt seine Verlegung vom Evin-Gefängnis in ein Teheraner Krankenhaus genehmigt habe. Wenige Stunden später rief er sie erneut an und informierte sie darüber, dass er nicht in ein Krankenhaus, sondern in die Abteilung 209 des Gefängnisses verlegt wurde. Die Abteilung 209 untersteht dem Geheimdienstministerium, dort werden Häftlinge ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten.

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Iranerin nach Protesten im Gefängnis Drucken E-Mail

Frauenrechtlerinnen werden immer häufiger verfolgt und festgenommen. Ein Gummiparagraph legitimisiert vermeintlich das Vorgehen des Regimes gegen Kritikerinnen. Trotzdem konnten die Frauen wenigstens einen Sieg für sich verbuchen.

Zwei Wochen saß die 31-jährige Frauenrechtlerin hinter Gittern. Sie hatte Unterschriften in einem Teheraner Park gesammelt. „Mir wurde da erst richtig klar, dass die Richter die Macht haben, uns für ewige Zeit im Gefängnis einzusperren“, schrieb sie später im Internet. Wenn Frauen im Iran mehr Rechte einfordern, verstoßen sie „gegen die Grundlagen der Islamischen Republik“. Aber die Revolutionsrichter könnten ungehindert behaupten, „die Polygamie gehört zu den Pfeilern des Islam und friedliche Frauenproteste gefährden die nationale Sicherheit“.

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URGENT ACTION: GEWALTLOSE POLITISCHE GEFANGENE Drucken E-Mail

ZEYNAB BAYZEYDI, Frauenrechtlerin

Laut Webseite der Nichtregierungsorganisation "Human Rights Activists in Iran" wurde die Verurteilung der kurdischen Frauenrechtlerin Zeynab Bayzeydi zu vier Jahren Gefängnis und inneriranischem Exil von einem Berufungsgericht in der Provinz West-Aserbaidschan bestätigt. Man beschuldigte sie der Mitgliedschaft in verbotenen Menschenrechtsorganisationen und lastete ihr Aktivitäten für die Rechte der Frauen an. Amnesty International betrachtet Zeynab Bayzeydi als gewaltlose politische Gefangene, die nur deshalb in Haft ist, weil sie ihre Rechte auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit friedlich wahrgenommen hat.

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