Die Außenpolitikchefin der Europäischen Union, Catherine Ashton, ist über die Entwicklungen im Iran besorgt. Auf die geplanten Hinrichtungen von Regimegegnern soll verzichtet werden.
Iranische Justiz: Weiteren Oppositionellen droht "bald" Hinrichtung
Todesstrafen gegen neun "Konterrevolutionäre" sollen bald vollstreckt werden - Oppositionsführer Moussavi prangert "Wurzeln der Tyrannei" an - Spindelegger: "Völlig inakzeptabel"
Ayatollah Mohammad Taghi Khalaji wurde am 12. Januar im Iran festgenommen und nach Teheran ins Evin-Gefängnis gebracht. Dort wird er ohne Anklage in Einzelhaft gehalten. Der Zugang zu einem Anwalt und Besuche seiner Familie sind ihm verwehrt. Er hatte Anwendung von Gewalt gegen friedliche Demonstrierende kritisiert.
Im Iran hat ein weiterer Prozess gegen Oppositionelle begonnen. Die 16 Männer und Frauen waren anlässlich der Proteste während des schiitischen Aschura-Festes verhaftet worden.
Der Menschenrechtler Emadeddin Baghi, der im vergangenen Jahr den Martin-Ennals-Preis für Menschenrechtsverteidiger erhielt, ist am 28. Dezember nach Protestkundgebungen im Rahmen des schiitischen Aschura-Festes festgenommen worden.